Wir graturlieren Andrea Hanisch und Sabrina Herbig von der Feuerwehr Groß-Rohrheim, sowie Oliver Barth von der Feuerwehr Biblis zum bestandenen Maschinisten-Lehrgang!


Nur gemeinsam sind wir stark! – Für die Sicherheit der Bürger Groß-Rohrheims!

 

Am 16.02.2019 um 19:35 Uhr eröffnete Gemeindebrandinspektor Alfred Helfrich die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Rohrheim.

 

Wie üblich nahmen zahlreiche aktive Einsatzkräfte, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, der Alters- und Ehrenabteilung sowie der Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller, der Bürgermeister Rainer Bersch und einige Gemeindevertreter an der Versammlung teil.

 

Gleich zu Beginn dankte GBI Alfred Helfrich sowohl dem Gemeindevorstand als auch den Kameraden für die großartige Zusammenarbeit.

 

2015 war, sowohl was die Einsatzzahl als auch was die geleisteten Arbeitsstunden und die Schwere der Einsätze betrifft, eine besondere Herausforderung.

 

Von den 36 aktiven Kräften, darunter 5 Frauen, wurden im Jahr 2015 insgesamt 3290 Einsatzstunden geleistet. Diese gliederten sich in 17 Hilfeleistungseinsätze, sowie 13 Bränden und 6 ausgelösten BMA-Einsätzen auf.

 

Besonders zu erwähnen seien in diesem Zusammenhang die zwei schweren Verkehrsunfälle, bei denen jeweils eine Person aus den verunfallten Fahrzeugen befreit werden mussten, sowie ein Brand mit Menschenrettung und ein Garagenbrand mit Durchzündung und anschließendem Abriss durch das THW.

 

Auch das Thema Flüchtlinge betraf die Kameraden direkt. So wurde die Feuerwehr Groß-Rohrheim letztes Jahr gleich mehrfach zum Betreuen von neu ankommenden Flüchtlingen und zum Aufbau von Flüchtlingsnotunterkünften heran gezogen.

 

Neben den Einsatzstunden wurden von den Kameraden und Kameradinnen 325 Stunden Brandsicherheitswache geleistet.

 

Weitere 2365 Stunden entfielen auf Übungsstunden und geleisteten Lehrgängen.

 

Insgesamt wurden somit von den aktiven Kameraden und Kameradinnen 5980 Stunden Dienst für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Groß-Rohrheims geleistet.

 

Das entspricht durchschnittlich 166,11 geleisteten Stunden pro Kamerad/in und einer Steigerung von rund 41% im Vergleich zum Jahr 2014!

 

Besonders freute sich Alfred Helfrich über den Tag der offenen Tür, der wieder viele Besucher anzog. In diesem Rahmen wurden gleich zwei Fahrzeuge, der GW-Logistik und das neue Einsatzfahrzeug der Helfer-vor-Ort, offiziell an die Feuerwehr Groß-Rohrheim übergeben.

 

Als sinnvolle Anschaffungen stellten sich auch das neu angeschaffte Hydraulische Rettungsgerät sowie zwei Schlauchrollwagen mit 500m B-Schläuchen heraus.

 

Alle Neuanschaffungen mussten ihre Einsatzfähigkeit kurz nach Inbetriebnahme ausführlich im Ernstfall beweisen.

 

Hans Heß, als Atemschutzbeauftragter, wusste zu berichten, dass die Feuerwehr Groß-Rohrheim über 11 Atemschutzgeräteträger verfügte. Durchschnittlich waren pro Einsatz 4 Atemschutzgeräteträger vor Ort. Die Feuerwehr Groß-Rohrheim ist dringend bemüht weitere Atemschutzgeräteträger auszubilden.

 

Matthias Heß, dem im Laufe des Abends zum Jugendfeuerwehrwart gewählt wurde, berichtete über die Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr.

 

Wie in jedem Jahr nahmen die 6 Jungen und 1 Mädchen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren an vielen Veranstaltungen teil. Zum Beispiel erfolgte die jährliche Christbaumsammelaktion am 10.01.2015 durch die Jugendfeuerwehr. Bei der Winterwanderung belegte die JFW, die gemeinsam mit der JFW Bürstadt startete, einen tollen 3. Platz. Auch am Kreisjugendfeuerwehrzeltlager nahm man wieder teil.

 

Besonders gefreut hat sich Matthias Heß, dass Magnus Marsch die Leistungsspange erfolgreich absolvieren konnte und den Übergang in die Einsatzabteilung vollzog.

 

Über die Tätigkeiten der Helfer-vor-Ort wusste deren Leiter Kurt Hanisch zu berichten.

 

Die HvO wurde im Jahr 2015 zu 122 Einsätzen in Groß-Rohrheim und Biblis alarmiert. Nebenbei absolvierten die Kameraden 108 Übungsstunden um ihre Kenntnisse in Erster Hilfe zu erweitern und zu festigen.

 

Als besonderes Ereignis wurde die Neuanschaffung des HvO-Einsatzfahrzeuges genannt.

 

Da die Reparaturkosten des alten Fahrzeuges dessen Wert beachtlich überstieg, war eine kurzfristige Beschaffung eines neuen Fahrzeuges nötig. Dank der Hilfe des Feuerwehrvereins, der die Anschaffungskosten vorfinanzierte, war ein neues Fahrzeug schnell gefunden, gekauft und dem Einsatzerfordernissen baulich angepasst.

 

Kurt Hanisch betonte noch einmal, dass sich die Helfer-vor-Ort rein aus Spenden finanzieren und dankte allen Einzel- und Dauerspendern! Ohne diese Spenden wäre der Einsatz der HvO nicht möglich.

 

Als letztes berichtete Heinz Krauß als Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung von den Tätigkeiten eben dieser.

 

Im Anschluss an die Berichte der einzelnen Abteilungen freute sich Alfred Helfrich, folgende Kameraden und Kameradinnen befördern zu können.

 

Zur/zum Feuerwehrfrau/-mann:

Sabrina Herbig

Andrea Hanisch

Jennifer Müller

Jürgen Neidlinger

Nico Schwarick

 

Zum Hauptfeuerwehrmann:

Hans Heß

Matthias Heß

 

Zum Hauptlöschmeister:

Rainer Donnerstag

 

Im Anschluss wurde Alfred Helfrich durch den Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller zum Brandmeister befördert.

 

Allen Kameraden und Kameradinnen hierzu unseren herzlichen Glückwunsch!

 

Zum Schluss ergriffen noch KBI Wolfgang Müller und Bürgermeister Rainer Bersch das Wort.

 

Beide lobten die sehr gute Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr und den vorhandenen Teamgeist der Kameraden und zeigten sich mit den Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr sehr zufrieden.


Nachtübung am 26.01.2016

 

Am Dienstag, dem 26.01.2016 um 20:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Groß-Rohrheim unter lautem Sirenengeheul zu einem Einsatz im Industriegebiet alarmiert.

 

Während einer Besprechung war es in der Firma AllDrink zu einem Brand im Meetingraum gekommen. Drei Personen wurden noch im Gebäude vermisst.

 

Umgehend rückten die Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen und 25 Mann Besatzung aus.

 

Dieses Szenario war die Grundlage für die erste unangekündigte Alarmübung in diesem Jahr.

 

Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, waren Teile des Gebäudes verqualmt worden. Die drei vermissten Personen wurden mit auf den ersten Blick täuschend echt aussehenden Verletzungen geschminkt.

 

Die Aufgabe der ausgerückten Feuerwehrkräfte war es, sowohl die Personen aus dem Gebäude zu retten, als auch den Brandherd sowie eventuelle Glutnester zu finden und zu löschen.

 

Unten dem kritischen Blick des Gemeindebrandinspektors Alfred Helfrich, des Bürgermeisters Rainer Bersch sowie einiger Gemeindevertretern und der Presse begannen die Rettungs- und Löscharbeiten.

 

Vor Ort wurde die aktuelle Lage erkundet und die Wasserversorgung aufgebaut. Währenddessen drangen schon die ersten Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor, um nach den verletzten Personen zu suchen.

 

Das erste Opfer, dargestellt von Ella Bersch, wurde recht schnell im Treppenhaus aufgefunden, durch die Einsatzkräfte aus dem Gebäude gebracht und dem fiktiven Rettungsdienst übergeben.

Von ihr erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass sich ein weiteres Opfer, dargestellt von Steffen Linert, im 2. Obergeschoss befinden sollte. Dort wurde auch er von den Einsatzkräften mit einem offenen Schienbeinbruch aufgefunden und anschließend in Sicherheit gebracht. Das letzte Opfer, Denis Schlegel, wurde bewusstlos mit einer

Kopfplatzwunde im Meetingraum aufgefunden und ebenfalls gerettet.

 

Der Weg zum Brandherd wurde dank der Laufkarten schnell gefunden, auch das Öffnen aller Türen und Zufahrtstore klappte reibungslos.

Erstmals wurde auch eine Wärmebildkamera verwendet. Durch sie konnten vorhandene Glutnester schneller und sicherer aufgespürt werden.

Nebenzweck der Übung war es, die Funktionen der Wärmebildkamera, deren Anschaffung im Raume steht, den zusehenden Gemeindevertretern zu präsentieren und erläutern.

 

Seinen ersten Einsatz in der Funktion als neu ernannter Pressesprecher hatte Mark Heitmann.

Er wird in Zukunft auch bei Realeinsätzen der Presse als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 

Nach Ende der Übung zeigte sich Gemeindebrandinspektor Alfred Helfrich mit dem Gesamtablauf in der Summe sehr zufrieden.

Manche Abläufe, so ehrlich müsse man zu sich selber sein, könnten in Zukunft allerdings noch ein wenig beschleunigt werden. Diese werden an den nächsten Übungsabenden noch einmal

durchgesprochen und geübt – damit die FF Groß-Rohrheim auch in Zukunft immer

schnelle und kompetente Hilfe für die Bürger Groß-Rohrheims leisten kann!


Am 01.08.2015 fanden wieder die Ferienspiele bei der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Rohrheim statt.
Wie jedes Jahr war auch diesesmal Wasserspiele das Thema.
Bei tollem Wetter fanden sich 48 Kinder bei der FFW Groß-Rohrheim ein um den Vormittag mit allerlei lustig-nassen Spielen zu verbringen.
Da so viel Aktion bekanntlich hungrig macht wurden sie Mittags mit leckeren Hamburgern und Würstchen versorgt bevor es zur nächsten Station weiter ging.

 

Vielen Dank an die Kinder für die Teilnahme und einen riesen Dank an alle Helfer!

 

Ein paar Impressionen gibt es hier zu sehen.